LeiKA – Alltag einer Hausärztin

LeiKA – Alltag einer Hausärztin

Es war wieder soweit – die Tage bei meiner Patenärztin Frau Dr. Fischer standen an!

Morgens um 5:45 Uhr ging es für mich mit dem Auto los Richtung Plauen. Im Gepäck meine Kamera, da wir ein kleines Projekt zum Thema „Der Alltag einer Hausärztin“ geplant hatten. Aber wieso eigentlich?
Während dem ersten Semester meines Medizinstudiums haben wir im Wahlfach Psychologie eine Umfrage gemacht, für welche Facharztrichtung wir uns derzeit interessieren bzw. in welche Richtung wir uns gerne später einmal spezialisieren möchten. Die Ergebnisse waren eindeutig: Die meisten wollten Chirurgen, Neurologen und Kardiologen werden. Nur ein kleiner Teil interessierte sich für die Allgemeinmedizin oder für die psychologischen Bereiche. Und wenn ich manchmal gefragt werde, was ich denn einmal werden möchte und mit „Landärztin“ (Stand Sommer 2020) antworte, sehen die Gesichter der meisten ähnlich aus. So manches Mal wurde ich dafür schon belächelt und gefragt, wieso ich denn nicht Chirurgin oder sowas werden möchte, denn das würden sie an meiner Stelle machen, da das die besten Karrieremöglichkeiten bietet und viel spannender sei. „Erst studierst du so lange und dann am Ende willst du nur Schnupfen, Husten und ältere Leute behandeln?“. Oder „Also, wenn ich mir so meine Hausärztin anschaue, hat sie eigentlich immer Urlaub oder nur bis 12 Uhr offen, das ist doch auch langweilig.“. Gleichzeitig beschweren sich aber immer mehr Menschen, dass es kaum noch Hausärzte gibt und die Wartezeiten unzumutbar sind. Besonders für die ländlichen Regionen gibt es wenig Nachwuchs. Durch das LeiKA Projekt meiner Uni hatte ich erstmals die Gelegenheit so richtig in den Alltag eines Hausarztes einzusteigen und kann euch sagen, dass dieser aus weitaus mehr als „Husten und Schnupfen“ besteht, wirklich interessant sein kann und anstrengender ist, als man vermutet! Denn nur weil die Praxis beispielsweise 12 Uhr schließt heißt das nicht, dass dann Feierabend ist. Neben Hausbesuchen steht eine Menge Papierkram an – das sollte man nicht unterschätzen.
Ein guter Hausarzt/in ist sehr viel wert und nimmt eine bedeutende Rolle im Patientenleben ein. Man schreibt nicht nur Krankschreibungen und Überweisungen, sondern kann selber bei der Diagnose und Behandlung aktiv sein und je nach Eigenmotivation noch zusätzliche Leistungen anbieten. Meistens ist der Hausarzt/in die erste Anlaufstelle und nimmt viele Rollen ein: vom Zuhörer über die Vertrauensperson und Hoffnung bis hin zum Helden in Weiß.

Mittlerweile ist mir die Fahrt nach Plauen und der Gang in die Praxis meiner Patenärztin sehr vertraut geworden. Mit Zettel, Stift und meiner Kamera bewaffnet ging es los. Für die kommenden zwei Tage haben wir uns insgesamt 4 Patienten rausgesucht, die ich genauer zu ihren Krankheitsbildern befragen durfte.

Nachdem also 8 Uhr die Sprechstunde begann und meine Patenärztin bereits die ersten Patienten behandelte, versuchte ich mich erstmal wieder neu zu orientieren. Zwei Praxistage pro Semester sind leider nicht gerade viel, sodass ich jedes Mal aufs Neue schauen muss, wie das alles nochmal ablief.

Die nächste Patientin wurde aufgerufen. Eine 63jährige Frau mit Dyspnoe („eine subjektiv empfundene Atemnot bzw. eine erschwerte Atmung“ – DocCheck). Sie ist 156cm und wiegt 78kg. Besonders während der Winterzeit leidet sie unter Luftnot, Husten und einem beengenden Gefühl im Brustraum. Sie hat eine künstliche Herzklappe, weshalb sie Falithrom einnimmt und einen Herzschrittmacher (mittlerweile der dritte) mit einem Defibrillator hat. Ihre Herzleistung ist herabgesetzt. Alle 6-8 Jahre wird ihr Schrittmacher gewechselt. Ihr Puls lag bei 74 Schlägen/min, ihre Sauerstoffsättigung bei 97% und ihr Blutdruck bei 170/80. Beim Atmen waren Rasselgeräusche deutlich hörbar. Sie berichtete, dass sie ca. 1mal jährlich eine Bronchitis bekommt. Aber wann und wie begannen die Herzprobleme eigentlich? Mit ca. 28 Jahren erlitt sie einen plötzlichen und unerwarteten Ohnmachtsanfall im Pausenraum ihrer Arbeit. Sie wurde vom Krankenwagen abgeholt und mit Verdacht auf einen epileptischen Anfall auf die Nervenstation gelegt. Dort stellte sich jedoch nichts Auffälliges heraus, weshalb sie kurze Zeit später entlassen wurde. Da es ihr nicht besser ging und sie ein unwohles Gefühl hatte, ging sie zu ihrem Hausarzt. Dieser gab ihr eine Überweisung zum Kardiologen, wo Verkalkungen der Gefäße und ein langsamer, schwacher Puls festgestellt worden sind. Nachdem sie sich auch dort nicht wirklich ernst genommen fühlte, bestand sie darauf genauer untersucht zu werden, da sie nicht mehr die gewünschte Lebensqualität besaß und eine deutlich herabgesetzte körperliche Leistung empfand. Als sich ihr Zustand vor Ort plötzlich verschlechterte, wurde eine Not-OP unternommen, bei dem ihr ein Schrittmacher eingesetzt wurde. Ein paar Jahre später folgte dann die künstliche Herzklappe. 
Sie erzählte, dass sie nur 1,5 Wochen im Krankenhaus lag und von dort aus ohne Reha direkt nach Hause kam, was sie sehr beunruhigt hat. Trotzdem verlief alles in Ordnung, sodass es ihr nach einiger Zeit wieder besser ging und sie ihren Alltag wieder antreten konnte.

Seitdem muss sie 2mal jährlich zur Schrittmacherkontrolle und 1mal jährlich zum Ultraschall.

Nach der Anamnese, der Blutdruckmessung und der Kontrolle der Sauerstoffsättigung machte ich gemeinsam mit der Arzthelferin ein EKG der Patientin. Dieses wurde anschließend von Frau Dr. Fischer streng bewertet, da eine engmaschige Kontrolle des EKGs bei so einer Vorgeschichte enorm wichtig ist. Außerdem stand eine Spirometrie („Basisuntersuchung im Rahmen der Lungenfunktionsdiagnostik“ – DocCheck) an. Alle Tests ergaben ein zufriedenstellendes Ergebnis, sodass wir die Patientin nach einem abschließenden Gespräch (Vergabe eines neuen Termins und Anpassung der Diuretika) verabschiedeten.

Kurze Zeit später erwartete uns eine neue Patientin, die sich erstmals in der Praxis vorstellte. Also stand eine ausführliche Anamnese auf dem Plan und die Aufnahme sämtlicher Dokumente ihrer bisherigen Krankengeschichte. Eine Geschichte, die mir dabei besonders im Gedächtnis blieb, war die folgende: Sie hatte vor einigen wenigen Jahren im Unterkieferbereich eine Abkapselung, sodass im Weichteilbereich hartes Gewebe entstand. Sie ging schleunigst zum Zahnarzt, welcher daraufhin eine OP durch den Mundraum durchführte. Während der OP blutete sie stark. Es wurde ein Röntgenbild angefertigt, die Wunde genäht und die Patientin nach Hause entlassen. Als sie am nächsten Morgen aufwachte hatte sie jedoch weiterhin ein komisches Gefühl im Bereich der operierten Stelle. Sie fühlte sich weiterhin betäubt und anders an. Sie rief erneut in der Zahnarztpraxis an, welche daraufhin darum bat, dass sich die 55-jährige Patientin auf den Weg in die Praxis machen soll. Vor Ort wurde sie bereits von ihrem Zahnarzt erwartet, welcher das Gespräch mit ihr suchte. Dort erklärte er ihr, dass sie sich während der OP eine Nervenverletzung zuzog und nun eine Fazialisparese („Je nach Lokalisation der Schädigung des Fazialisnervs (zentral oder peripher) kommt es zu Lähmungen im Bereich verschiedener Gesichtsmuskeln sowie zu weiteren neurologischen Ausfällen“ – Technikerkrankenkasse) hat.

Ihr linker Kinn- und Lippenbereich sind taub und normales essen und trinken sind nicht möglich. Daraufhin wurde sie zu einem Kieferchirurgen überwiesen, welcher sie weiter an einen anderen Gesichts- und Kieferchirurgen leitete. Dort wurde ihr zu einer speziellen Physiotherapie geraten, durch die sie nach jahrelangen Übungen nun wieder essen und trinken kann. Sie erlitt durch die Umstände Depressionen und musste sehr lange dafür kämpfen, wieder ein Gefühl für ihre linke untere Gesichtshälfte zu bekommen. Auch wenn es nicht mehr wie früher ist, hat sie gelernt damit umzugehen und damit zu leben. Durch eine Therapie beim Psychologen und die Besserungen wurde ihre Depression geheilt.

Die Parameter Blutdruck 165/80, Puls 80/s und ihr Anliegen, dass sie gelegentlich Herzrasen hat, veranlasste meine Patenärztin dazu sich das eben angefertigte EKG genauestens anzuschauen und ihr Herz abzuhören. Da zunächst keine Diagnose möglich war und es sowieso eine Neuaufnahme war, nahmen wir ihr Blut für ein großes Blutbild ab, welches dann bei einem neuen Termin ausgewertet wird. Erst dann kann ein mögliches Vorgehen besprochen werden. Bis dahin verabschiedeten wir die neue Patientin und bereiteten uns auf die nächste Patientin vor.

Es erwartete uns eine 69-jährige Patientin mit Schmerzen im rechten Bein. Sie ist schon viele Jahre in der Praxis von Frau Dr. Fischer. Meine Patenärztin gab mir die Gelegenheit die Patientin kennenzulernen und mir ein Bild über ihre Krankengeschichte und die aktuelle Lage zu machen während sie in der Zwischenzeit einen anderen Patienten behandelte.

Sie erzählte mir, dass sie vor vielen Jahren Brustkrebs hatte und die Medizin damals bei weitem nicht so weit war wie sie es heute ist, sodass die Bestrahlung ihre Nerven zerstörte und sie seitdem einen gelähmten rechten Arm hat. Sie war natürlich froh, dass sie dadurch von dem Krebs geheilt werden konnte, gleichzeitig war es aber ein Schicksalsschlag, der sie sehr traf. Da sie früher sehr aktiv war stellten sich einige Probleme für sie, sodass sie ihren Lebensstil änderte und sich anpassen musste. Mittlerweile kann sie sehr gut damit leben und weiß sich zu helfen. Durch die Umstellung bewegte sie sich immer weniger und nahm an Gewicht zu bis es zur Diagnose Diabetes Typ 2 („ist eine Stoffwechselerkrankung, die auf Insulinresistenz oder Insulinmangel beruht und durch einen chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Nicht primär insulinabhängiger Diabetes mellitus.“ Doccheck) kam. Die Patientin hat beidseits kein Gefühl mehr in den Füßen, was auch der Stimmgabeltest widerspiegelte. Dazu schlägt man die Stimmgabel an, hält sie an den Fuß und fragt den Patienten, wann dieser die Vibrationen fühlt. Anhand der abzulesenden Zahlen kann man dann einteilen, wie viel Gefühl der Patient noch hat und somit eine Neuropathie bestimmen. Da die Patientin weiß, dass sie kein Gefühl mehr in den Füßen hat, ist sie besonders vorsichtig. Die Arzthelferin kontrolliert bei jedem Termin ihre Füße, um Verletzungen und Veränderungen auszuschließen.

Meine Patenärztin kam zurück in das Untersuchungszimmer und befragte die Patientin zu den Schmerzen im rechten Bein, weswegen die Patientin eigentlich hier war. Frau Dr. Fischer ordnete daraufhin eine Schmerzspritze in den Gesäßmuskel an (Tramal 100 und Dexa 4mg). Die Arzthelferin zeigte mir, dass es sich ihren Erfahrungen nach am besten macht, wenn die Patienten nach vorne gelehnt an der Liege steht und sie durch tasten die richtige Stelle ausfindig macht. Auch die Patientin willigte ein, dass dies für sie am angenehmsten ist und sie kaum Schmerzen dabei verspürt. Nach einem kurzen Abschlussgespräch verabschiedeten wir uns und widmeten uns der nächsten Patientin.

Da meine Patenärztin Frau Dr. Fischer eine zusätzliche Qualifikation im Bereich der Psychoonkologie besitzt, bietet sie auch Psychotherapiesitzungen an. Dabei geht eine Sitzung ca. 25-50 min. Die 43-jährige Patientin fasste mir kurz zusammen, wie sie im November vergangenen Jahres die Diagnose Brustkrebs erhielt, sodass ich verstand, worum es geht. Im Mai spürte sie erstmals ein Ziehen in der rechten Brust, was sie dazu veranlasste zum Gynäkologen zu gehen. Dort wurde jedoch nichts festgestellt, weshalb man vermutete, dass sie lediglich Rückenschmerzen besaß. Im August spürte sie dann einen Buckel in der rechten Brust, was sie stark verunsicherte. Daher ging sie erneut zum Gynäkologen, welcher einen Ultraschall und eine Mammografie durchführte. Während die Mammografie unauffällig war, war im Ultraschall dichtes Drüsengewebe (Grad 4) sichtbar. Da sie bereits mit ihrem Sohn, welcher Asthma bronchiale („Asthma (Asthma bronchiale, Bronchialasthma) ist eine chronische Erkrankung der Lungen. Asthmatiker leiden an anfallsartiger Atemnot und Husten.“ Netdoktor) hat, eine Reha bevorstehend hatte, fuhr sie zunächst von September – Oktober zu dieser. Im Anschluss hatte sie erneut einen Termin beim Gynäkologen, welcher sie ins Krankenhaus überwies, wo eine Biopsie durchgeführt wurde. Am 13. November erhielt sie dann den Anruf, dass karzinogene Tumorzellen gefunden wurden. Nach genaueren Untersuchungen wurde ein G3-Tumor festgestellt. Sie stellt sich oft die Frage, warum ausgerechnet sie diese Diagnose erhalten hat und hat eine generalisierte Angststörung entwickelt. Sie leidet unter Konzentrationsstörungen und Angst vor Vollnarkosen. Bei der Skelettszintigrafie wurden erfreulicher Weise keine Metastasen gefunden, was ihr große Hoffnungen macht. Ihre Behandlung besteht aus einer Chemotherapie, einer bursterhaltenden OP und Bestrahlung. Es fällt ihr allgemein sehr schwer zu vertrauen. Die Patientin ist alleinerziehend (ihr Sohn ist 7 Jahre alt). Durch ihre Angst recherchiert sie sehr viel zu ihrer Krankheit im Internet, wo sie auf einen Bericht gestoßen ist, in welchem stand, dass sich Tumore von Zucker ernähren. Das löste bei ihr weitere Sorgen aus und führte dazu, dass sie ihre komplette Ernährung umstellen wollte. Als sie meiner Patenärztin davon berichtete, empfahl diese ihr auf ihren Körper zu achten und zu hören und intuitiv das zu tun, was sich richtig anfühlt. Wenn sie also das Gefühl hat, dass ihr beispielsweise ein Stück Torte gut tun würde, dann soll sie sich und ihrer Seele dies gönnen und sich nicht zwingen zu verzichten. In der Sitzung versuchte meine Patenärztin mit der Patientin über ihren Sohn zu reden und allgemein über ihre Ängste. Nach 45min verabschiedeten wir uns von der letzten Patientin und schlossen den Tag mit einer kurzen Besprechung über das Erlebte ab. Für meine Patenärztin ist jetzt aber noch nicht Feierabend. Neben einer Menge Papierkram gehört auch die Nacharbeit und Vorarbeit für den nächsten Tag dazu. Das dauert mal länger, mal kürzer und ist nicht zu unterschätzen. Auch die Arzthelferinnen sind jetzt noch mit einigen Akten und dem Aufräumen beschäftigt – ein eingespieltes Team ist also Gold wert! 
Was im Hintergrund noch an Arbeit zu tun ist, bekommen die meisten Patienten/innen oder auch wir Studenten/innen meist gar nicht mit. Das ist ein bisschen wie mit einem Eisberg, von dem man nur die Spitze sieht. 

Neben all den bisherigen Aufgaben gibt es auch die Möglichkeit Sonographien in der Praxis meiner Patenärztin durchzuführen. Außerdem ist Frau Dr. Fischer noch im sogenannten Brückenteam tätig. Das Brückenteam ist eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung (vor allem eine fachärztliche, palliativmedizinische Betreuung) und hat das Ziel, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase soweit wie möglich zu erhalten, zu fördern, zu verbessern und ihnen ein würdevolles Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen (https://www.sapv-plauen.de). Es gibt also eine Menge Möglichkeiten sich innerhalb der Tätigkeit als Allgemeinärztin zu engagieren, sich weiterzubilden und sein Aufgabenfeld auszubauen. 

Nach zwei ereignisreichen und schönen Tagen ging es für mich wieder zurück nach Leipzig mit neuer Motivation für das kommende Semester im Gepäck. Tage wie diese zeigen mir wieder, dass ich ein Ziel verfolge und sich der harte Weg lohnt. Und auch wenn ich ab und an dafür belächelt werde, dass ich gerne einmal Landärztin werden möchte, weiß ich dennoch, dass das weiterhin genau das ist, was ich machen möchte (Stand Herbst 2020). Besonders der Patientenkontakt, das individuelle Arbeiten, die Möglichkeiten, das Aufgabenfeld und vor allem die Wahl, sich die Zeit teilweise selber einteilen zu können im Gegensatz zum vergleichsweisen stressigen Klinikalltag, geben mir Vorfreude auf das, was kommt. Denn die Vorklinik hat mir alles andere als Spaß gemacht – die Hoffnung, dass sich die Strapazen auszahlen ist also groß! 🙂

Machs gut und bis bald!
Deine Stephy

PS: Was hat es eigentlich mit LeiKA auf sich? https://student.uniklinikum-leipzig.de/studium/files/Flyer_LeiKA_2019.pdf

5 1 vote
Article Rating


Abonnieren
Notify me, please!
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments